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Alt 05.05.2008, 17:51   #1
Flame
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Gran Torino (Clint Eastwood) Kinostart (USA) 25. Dezember 2008

Gran Torino


Gran Torino ist ein Auto von Ford und Clint Eastwood macht den Film selbst + Hauptrolle. Das ist schon mal ein sehr gutes Zeichen. Mehr über diesen Film hab ich noch nicht gefunden.

http://www.imdb.com/title/tt1205489/

Geändert von Flame (05.05.2008 um 17:56 Uhr).
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Alt 05.05.2008, 18:25   #2
Filmfan1972
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AW: Gran Torino (Clint Eastwood) Kinostart (USA) 25. Dezember 2008

Da stimme ich dir zu. Vom Titel her könnte es ein Road-Movie werden. Mit Eastwood als Regisseur und Darsteller mache ich mir auch keine Sorgen. Der Mann ist vor und hinter der Kamera ein Genie.
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Alt 05.05.2008, 18:27   #3
novakon
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AW: Gran Torino (Clint Eastwood) Kinostart (USA) 25. Dezember 2008

hey, klasse news, gerade heute hab ich mich gefragt, was er wohl als nächstes macht.

witzigerweise hab ich heute sogar einen gran torino in der stadt gesehen

tja zufälle gibts...

bin auf jeden fall gespannt, thx für die news
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Alt 05.05.2008, 18:31   #4
Flame
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AW: Gran Torino (Clint Eastwood) Kinostart (USA) 25. Dezember 2008

Zitat:
Zitat von Filmfan1972
Da stimme ich dir zu. Vom Titel her könnte es ein Road-Movie werden. Mit Eastwood als Regisseur und Darsteller mache ich mir auch keine Sorgen. Der Mann ist vor und hinter der Kamera ein Genie.


Genau so ist es. Ich denke auch dieser Film wird wieder Genial.

Hoffentlich gibt es bald Informationen über den Inhalt. Wird aber sicher was mit dem Auto zu tun haben.

Zitat:
Zitat von novakon
hey, klasse news, gerade heute hab ich mich gefragt, was er wohl als nächstes macht.

Das dachte ich mir heute auch, daher dieser Thread.
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Alt 16.05.2008, 19:15   #5
Flame
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AW: Gran Torino (Clint Eastwood) Kinostart (USA) 25. Dezember 2008

Inhalt, laut imdb

Zitat:
Disgruntled Korean War vet Walt Kowalski (Eastwood) sets out to reform his neighbor, a young Hmong teenager, who tried to steal Kowalski's prized possesion: his 1972 Gran Torino.
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Alt 09.03.2009, 11:59   #6
Kaltduscher
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AW: Gran Torino (Clint Eastwood) Kinostart (USA) 25. Dezember 2008

Ebbe hier im Thread

Dann will ich mal...

Zitat:



Es ist unfassbar, welches Arbeitspensum Clint Eastwood mit seinen fast 80 Jahren an den Tag legt. Bei neun Filmen saß er in den letzten zehn Jahren auf dem Regiestuhl. Filme, die bei sage und schreibe 23 Nominierungen sieben Oscars gewinnen konnten. Eastwood befindet sich auf dem Höhepunkt seiner 50-jährigen Karriere. Doch an aufhören denkt er nicht. Zumindest als Regisseur wird uns der knurrige Kalifornier erhalten bleiben. The Human Factor, eine Biopic über Nelson Mandela mit Morgan Freeman in der Hauptrolle, soll noch in diesem Jahr erscheinen – und auch dieses Projekt riecht wieder nach Erfolg. Als Darsteller jedoch zieht sich Eastwood offiziell mit seinem neusten Film, der Dramödie Gran Torino zurück. Ein großer Verlust für Hollywood, versprüht Eastwood doch in den kleinsten Szenen mehr Charisma als jeder seiner jungen Kollegen in einem ganzen Film zusammen. Der Abgang sei ihm jedoch gegönnt, ihm, der uns große Filme wie Für Ein Paar Dollar Mehr, Zwei Glorreiche Halunken oder Dirty Harry beschert hat. Während er mit seinem Spätwestern Erbarmungslos 1992 den Mythos seiner Rollen in den beiden Erstgenannten erfolgreich demaskiert hat, holt Eastwood jetzt noch einmal aus, kreiert mit Gran Torino einen Abgesang auf die Figur Harry Callahan und setzt sich damit ein filmisches Denkmal, welches seine lange schauspielerische Karriere abrundet und ein ebenbürtiges Ende einer großartigen Filmografie markiert.

Eastwood spielt den Koreakriegsveteran Walt Kowalski, einen mürrischen alten Mann mit angestaubten Moralvorstellungen, eine letzte Bastion gegen das Amerika, das sich zwischen selbst aufbrühen und Starbucks, zwischen Country und Rap, zwischen Alteingesessenen und Latino-Gangs in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat. Er ist ein Zyniker, ein Rassist, der mit seiner strengen Art nicht nur seine beiden erwachsenen Söhne auf Distanz gehalten, sondern sich selbst in gewisser Weise isoliert hat. Nun steht er am Sarg seiner geliebten Frau, einer Person, die wir als Zuschauer nicht kennen lernen, von der wir aber anhand Walts Verhalten erkennen, dass sie eine der wenigen, wenn nicht vielleicht sogar der einzige Mensch war, der Walt verstanden hat. Weinen tut er nicht am Sarg, das würde nicht zu ihm passen. Vielmehr drückt sich selbst bei der Beerdigung sein Hass auf das neue Amerika aus, wenn seine Enkeltochter bauchfrei in der Kirche erscheint und auch so sowieso nichts mehr ist wie es einmal war. Es ist eine Welt, in die der alte Mann anscheinend nicht mehr hineinpasst. Als zu allem Überfluss auch noch ein asiatischer Clan in sein Nachbarhaus zieht und Thao (Bee Vang), der Sohn der Famlie als Mutprobe seinen heißgeliebten 1972er Ford Gran Torino stehlen will, sieht Walt seine Vorurteile bestätigt. Doch als er Thao mehr oder weniger unfreiwillig vor einer Gang rettet und so zum Held der Nachbarschaft wird, taut er mit großem Widerwillen und einer großen Portion kühler Zurückhaltung nach und nach auf. Grund dafür ist Sue (Ahney Her), Thaos Schwester, die einen besonderen Draht zu ihm findet.

Er ist eine hoch ambivalente Figur, dieser Walt Kowalski. Auf der einen Seite hart, zynisch, nachhaltig geprägt vom Krieg in Korea. Auf der anderen Seite gerecht, verständnisvoll, gar warm. Doch diese zweite Seite haben nur sehr wenige Menschen jemals kennen gelernt. Selbst Walts Söhne, die sich schon früh von ihren Vater distanziert und ein kühles Verhältnis zum ihm haben, kennen nur der mürrischen Mann, der mit einem stechenden Blick jede Situation prüft und gegebenenfalls ohne Rücksicht kommentiert. Er ist ein Mann der alten Schule, ein Mann, der seinen Frisör als „Spaghetti-Fresser“ betitelt und dessen Preise mit den Worten „halber Jude“ abstraft. Ein Mann, der sich all die „Bimbos“, „Schlitzaugen“ und „Sumpfratten“ in den Dschungel zurückwünscht – und nicht ins seine Nachbarschaft. Ein Mann, der seinen Sohn dafür hasst, dass er ein „Japsen-Auto“ fährt, und kein amerikanisches Original. Ein Mann, den der Krieg verändert hat. An Gott glaubt er schon lange nicht mehr, sieht die Kirche und den jungen Pfarrer als Rattenfänger, immer auf der Suche nach schwachen Gliedern, die anfällig sind für den Aberglauben. Er ist ein pessimistischer Mensch, ein Mensch, der das Lachen verlernt zu scheinen hat.

Walt Kowalski ist quasi ein Abziehbild Eastwoods bisheriger Figuren. Ein bisschen Harry Callahan, ein bisschen namenloser Revolverheld. Figuren, die durch Selbstjustiz, Mord und Totschlag zu weltweitem Ruhm gekommen sind. Sie haben Eastwood groß gemacht, haben ihn geprägt, ihm ein Image gegeben. Und nun räumt er ein letztes Mal auf mit ihnen, ihrem Mythos, ihrem Reiz. In einer stark symbolischen Szene vor dem Spoiler: messianischen Finale geht Walt zur Beichte. Er will seinen Frieden finden, noch einmal alle Schuld offenbaren. Genau so wie Eastwood mit Gran Torino seinen Frieden finden wird. Der ganze Film ist seine persönliche Beichte, sein Eingeständnis. In der zweiten Hälfte des Films wird Walt bekehrt zum Guten, sieht seine Vorurteile wanken, taucht ein in eine fremde Kultur und nimmt sich seiner Nachbarn an. Es ist ein Verlauf, so untypisch für die alten Figuren von Eastwood. Es ist, als wolle Eastwood zum Abschluss seiner Karriere noch einmal diese Seite von ihm zeigen. Eine Seite, die in den letzten 50 Jahren kaum Beachtung fand. Umso radikaler ist dann das Ende, mit dem sich Walt endgültig rein wäscht. Und Eastwood unbekümmert abtreten kann.

Die Inszenierung von Gran Torino ähnelt eher der von The Wrestler als denen seiner letzten Filme. Eastwood beschränkt sich auf einen schlichten Stil, auf einfache, aber wirkungsvolle Bilder, verzichtet auf jeglichen Schnickschnack, um die Hauptfigur fast dokumentarisch in vollen Zügen in den Mittelpunkt zu stellen. Und diese lebt und stirbt mit Clint Eastwoods Performance. Der alte, knurrige und mürrische Mann, der einen zynischen Kommentar nach dem anderen vom Stapel lässt – Eastwood verschmilzt mit der Rolle des Walt Kowalski, spielt den Protagonisten gekonnt mit einer Leichtigkeit und Authentizität, wie nur er es vermag. Auch die restliche Cast, bestehend aus einer Reihe mehr oderweniger unbekannten Darstellern, ist perfekt besetzt. Gran Torino ist ein kleiner schöner Genrefilm, ein Film, den man ganz klar in Eastwoods Karriere einordnen und ihn im Kontext seines bisherigen Schaffens betrachten muss. Denn gerade die finale Konsequenz, die Reinwaschung eines Images, macht ihn zu etwas ganz besonderen.

Wertung: 8.5/10

Original gibts hier
Kaltduscher ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.03.2009, 21:44   #7
Oscar_74
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AW: Gran Torino (Clint Eastwood) Kinostart (USA) 25. Dezember 2008

@Kaltduscher

Schöne Kritik, Kaltduscher!! Auf diesen Film freue ich mich ganz besonders!!!
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Oscar_74 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.03.2009, 22:50   #8
r0cket
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AW: Gran Torino (Clint Eastwood) Kinostart (USA) 25. Dezember 2008

@ Kaltduscher

Klasse Kritik, ich werde mir den Film auch in den nächsten Tagen ansehen. Bin selbst riesiger Fan von Clint und deine Kritik macht richtig Lust auf den Film.
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Alt 09.03.2009, 23:07   #9
Kaltduscher
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AW: Gran Torino (Clint Eastwood) Kinostart (USA) 25. Dezember 2008

Danke Euch beiden.

Der Film ist wirklich toll, wird Euch bestimmt gefallen!
Kaltduscher ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.03.2009, 04:25   #10
Escaflowne
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AW: Gran Torino (Clint Eastwood) Kinostart (USA) 25. Dezember 2008

Irre ich mich, oder ist es richtig, dass Clint Eastwood in dem Trailer eine neue Synchronstimme hat?
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Escaflowne ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.03.2009, 05:41   #11
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AW: Gran Torino (Clint Eastwood) Kinostart (USA) 25. Dezember 2008

War gestern abend auch im Kino. Hatte leider noch keine Zeit, dein Review zu lesen Kaltduscher. Kommt aber noch! Der Film hat mir durch und durch gefallen.
moep0r ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.03.2009, 06:51   #12
Heere
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AW: Gran Torino (Clint Eastwood) Kinostart (USA) 25. Dezember 2008

Zitat:
Zitat von Escaflowne
Irre ich mich, oder ist es richtig, dass Clint Eastwood in dem Trailer eine neue Synchronstimme hat?

Das stimmt, habe einen kleinen Filmausschnitt im Radio gehört. Hat sich im ersten Moment furchtbar angehört. Der letzte Synchronsprecher von Eastwood, Achim Höppner ist leider 2006 verstorben...
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Heere ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.03.2009, 09:36   #13
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AW: Gran Torino (Clint Eastwood) Kinostart (USA) 25. Dezember 2008

Zitat:
Zitat von Heere
Das stimmt, habe einen kleinen Filmausschnitt im Radio gehört. Hat sich im ersten Moment furchtbar angehört. Der letzte Synchronsprecher von Eastwood, Achim Höppner ist leider 2006 verstorben...


Wenn ich mich nicht komplett täusche, dann hatte er die auch schon in Million Dollar Baby.

Edit: Habe mich geirrt Höppner wars noch in Million Dollar Baby und Blood Work. Allerdings gehört die original Clint Stimme zu Klaus Kindler, der ist jedoch leider bereits 2001 verstorben.

Ich frage mich warum man nicht auf Rolf Schult zurück gegriffen hat, er hat ihn u.a. schon in Dirty Harry gesprochen. (u.a. ist er auch die deutsche Stimme von Jean-Luc Picard)
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Geändert von r0cket (10.03.2009 um 09:48 Uhr).
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Alt 10.03.2009, 10:53   #14
moep0r
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AW: Gran Torino (Clint Eastwood) Kinostart (USA) 25. Dezember 2008

Mh ich kann dich leider noch nicht wieder positiv bewerten Kaltduscher, aber ich stimme deinem Review trotzdem voll und ganz zu. Von mir wird es heute abend (hoffentlich habe ich Zeit) auch noch einen Text dazu geben. Zur Stimme kann ich sagen, dass es mich anfangs auch etwas stoerte, ich mich jedoch schnell daran gewoehnt habe. Ich kannte vorher eh nur die alten Filme mit ihm und von daher finde ich das jetzt nicht gnz so wild. Ist so aehnlich wie bei Al Pacino in der Pate 1 im vergleich zu heute.
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Alt 10.03.2009, 12:49   #15
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AW: Gran Torino (Clint Eastwood) Kinostart (USA) 25. Dezember 2008

Irgendwie freu mich auf diesen Film derzeit noch mehr als auf Watchmen. Ich hoffe ich schaff es die Tage noch ins Kino, am besten in beide. Leider herrscht bei mir derzeit extremer Zeitmangel wegen Umzug und nun bin ich auch noch krank und lieg zu haus
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